

Automobillacke
Automobillacke müssen höchsten Beanspruchungen durch Witterung und Sonnenbestrahlung standhalten, aber auch durch chemischen und mechanischen Verschleiss, z.B. durch Salz, Hagel, Splitt und Waschanlagen.
Die Grundierung besteht aus einem kathodischen Tauchlack, darauf wird ein Lacksystem aufgespritzt, welches aus folgenden Schichten aufgebaut ist:
- Füller
Er gleicht noch vorhandene Unebenheiten aus und so ergibt sich eine gut schleifbare Oberfläche. Der Füller dient ausserdem als Haftungsgrundlage für die darüber aufzutragenden Lackschichten. - Basislack und Klarlack
Ein moderner Automobillack hat eine Schichtdicke von ca. 110 µm. Mit den heutigen Anforderungen an Farbechtheit, Glanzeffekte und neuerdings auch an Selbstreinigung müssen die Automobillacke bis in den Nanometerbereich dispergiert werden. - Decklack
Die oberste Schicht des Lacksystems ist verantwortlich für die Farbe, Struktur, Verschleissfestigkeit und den Glanzgrad, aber auch für die chemische Beständigkeit.
Es gibt Einschicht- und Zweischichtdecklacke. Der Zweischichtdecklack besteht aus einem farbigen Basislack und darüber wird nach dem Trocknen der Klarlack aufgetragen. Der Zweischichtdecklack kommt hauptsächlich bei der Kraftfahrzeuglackierung zur Anwendung.
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